Gegen 18:30 Uhr begann der offizielle Teil der Versammlung. Nach der Einleitung stellte er die Tagesordnung vor und hieß die zahlreich erschienenen Ehrengäste willkommen. Unter Ihnen befanden sich Vertreter der Polizei, Rettungsdienst, THW, der Feuerwehr Plauen, Mitglieder des Stadtrates, Vertreter des Fachbereichs 32 der Stadt Hof, Oberbürgermeisterin Eva Döhla sowie aktive Einsatzkräfte, Mitglieder der Ehrenabteilung und weitere Gäste.
Zu Beginn der Versammlung wurde in würdigem Rahmen der im Jahr 2025 verstorbenen drei ehemaligen Kameraden gedacht. Die Anwesenden erhoben sich zu einer Schweigeminute.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 649 Einsätze bewältigt. Dabei wurde deutlich, dass sich das Einsatzspektrum zunehmend erweitert. Insbesondere im Bereich der Technischen Hilfeleistung – etwa bei Einsätzen mit Hybrid-, Gas- und Elektrofahrzeugen oder automatisierten Notrufsystemen (E-Call) – entstehen neue Herausforderungen und ein wachsender Ausbildungsbedarf.

Neben dem Einsatzgeschehen blickte er auch auf zahlreiche Veranstaltungen im Jahr 2025 zurück. Dazu zählten die Jahreshauptversammlung im März, das Innenhofkonzert im Mai, die Teilnahme am Volksfest mit Umzug und Sicherheitswachen auf dem Volksfestplatz im August sowie der Tag der offenen Tür im September. Auch die Feiern und Jubiläen der Ortsteilwehren trugen maßgeblich zum kameradschaftlichen Zusammenhalt bei.
Ein bedeutender Meilenstein war im Jahr 2025 die Einführung der digitaler Alarmierung, sowie die Umrüstung auf die digitalen Sirenen im Stadtgebiet. Gleichzeitig gewinnen der Katastrophenschutz, die überregionale Hilfe und insbesondere die bei Hilfeleistungseinsätzen enstehende Versorgungskomponenten zunehmend an Bedeutung. In diesem Zusammenhang wurde auch das Konzept der Hilfeleistungskontingente in Oberfranken angepasst.
Für die Hauptwache sind mehrere neue Fahrzeuge geliefert worden. Darunter ein neues Wechselladerfahrzeug, einen Versorgungs-LKW des Katatstrophenschutzes Bayern, der mit einer Notstromkomponente, deren Auslieferung für Mitte 2026 geplant ist, ergänzt wird. Ebenfalls wurde ein CBRN-Erkundungswagen vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgeliefert. Ein Gabelstapler konnte außerdem bereits in Dienst gestellt werden.
Ein neuer Kommandowagen für den Einsatzleiter, ein Mittleres Löschfahrzeug für die Feuerwehr Unterkotzau sowie ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug für die Hauptwache sind seit diesem Jahr in der Beschaffungsphase.
Angesichts dieser Entwicklungen wurde erneut die Dringlichkeit eines Erweiterungsbaus der Hauptwache betont. Die bestehenden Räumlichkeiten sind für die wachsenden Anforderungen und die steigende Anzahl an Fahrzeugen deutlich zu klein. Entsprechende Planungen wurden bereits gemeinsam mit Vertretern der Regierung, der Stadt Hof und einem Ingenieurbüro abgestimmt.
Auch die Situation der Dienstwohnungen wurde angesprochen: Die Sanierungsmaßnahmen müssen fortgeführt werden.
Ein weiteres zentrales Thema war die geplante Beschaffung einer neuen Drehleiter, deren Ausschreibung bereits 2026 beginnen soll. Aufgrund der langen Beschaffungszeiten ist diese Maßnahme zwingend erforderlich, um auch künftig die Menschenrettung sicherstellen zu können.
Im Ausblick wurde zudem auf die weltpolitische Lage und dem Katastrophenschutz verwiesen, bei dem Ausstattung, Infrastruktur und politische Rahmenbedingungen künftig noch enger verzahnt werden sollen.

Döhla berichtete zudem über positive Entwicklungen wie Modernisierungen und Ersatzbeschaffungen, darunter ein neuer Atemluftkompressor, Tauchgeräte und der bereits beschaffte Stapler im Jahr 2025. Die Beschaffung der neuen Drehleiter soll zeitnah im Stadtrat beschlossen werden. Ebenso sei der Erweiterungsbau der Wache aufgrund wachsender Anforderungen im Katastrophen- und Zivilschutz dringend notwendig.
Sie wies darauf hin, dass viele Bürger überrascht seien, dass es sich in Hof um keine Berufsfeuerwehr, sondern um eine Freiwillige Feuerwehr handelt. Umso größer sei die Anerkennung für die geleistete Arbeit – insbesondere auch für die Jugendarbeit. Gleichzeitig stelle die Freistellung durch Arbeitgeber die Einsatzkräfte zunehmend vor Herausforderungen.
Abschließend dankte sie allen Aktiven, deren Familien, den Arbeitgebern sowie den Betreuern der Kinder- und Jugendfeuerwehr und sprach Zuversicht für die Zukunft aus.
Für 20 Jahre: Hüttner Markus, Wietzel Florian, Zeitler Christian
Für 30 Jahre: Abel Heiko, Babl Udo, Militzer Jens
Die Ehrungen für 25 Jahre und für 40 Jahre erfolgen am 21.05.2026 im Rathaus der Stadt Hof.
Für 25 Jahre werden geehrt: Grap Andreas, Höhler Christian, Langheinrich Markus
Für 40 Jahre werden geehrt: Friedrich Rainer, Habicht Stephan, Koch Stefan, Ott Markus , Rödel Manfred






